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Aarau

Längeres Trottoir fürs Erlifeld

Von Ueli Wild (Text und Foto)

Unterentfelden Geld, Strassen und die Weiterverfolgung des Fusionsprojektes «Zukunftsraum Aarau» – das sind die Themen, um die es an der Sommergmeind vom 4. Juni geht.

Längeres Trottoir fürs Erlifeld

Der Aushub für die Überbauung Erlifeld ist im Gang; die Fahrbahn der Neufeldstrasse soll ein wenig nach links rücken, das auf der gegenüberliegenden Strassenseite bis zum Kornweg führende Trottoir soll bis hierher (Knoten Eggachweg) verlängert werden.

Die Rechnung 2017, so viel steht fest, wird die Stimmung nicht trüben: Sie schloss mit einem Ertragsüberschuss von 808263 Franken ab. Dieser wird dem Eigenkapital zugewiesen. Budgetiert gewesen war ein Aufwandüberschuss von 118685 Franken. Sprich: Gegenüber dem Budget fiel die Rechnung 2017 um 689578 Franken besser aus. Im Vorjahr hatte ein Aufwandüberschuss von 173099 resultiert.

Der Gemeindeversammlung liegt ein Kreditbegehren auf Ausbau der Neufeldstrasse (690000 Franken) und ein solches für den gleichzeitigen Ersatz der 50-jährigen Wasserleitung (170000 Franken) vor. Die Strasse befindet sich laut den Unterlagen für die Gmeind seit Jahren in einem schlechten Zustand. Mit dem Ausbau wurde zugewartet, «bis sich nun abzeichnete, in welcher Weise die angrenzende noch freie Landfläche (Parzelle 129) überbaut werden soll». Angesprochen ist damit die Überbauung Erlifeld.

Landerwerb fürs Trottoir

Die Fahrbahn wird durchgehend 4,5 Meter breit gebaut. Diese Breite, heisst es in den Unterlagen, sei in einer Tempo-30-Zone ausreichend. Von der Einmündung Kornweg bis zum Knoten
Eggachweg soll ein neuer 2 Meter breiter Gehweg als Verlängerung des bereits bestehenden Trottoirs erstellt werden. Dafür wird von privaten Grundeigentümern Land erworben werden müssen. Da die Fahrbahn gegen Norden verschoben wird, ist vor allem die Parzelle mit der Überbauung Erlifeld betroffen.

Traktandiert ist auch die Übernahme des Burgermattwegs und des Weibelmattwegs durch die Gemeinde. Die Übernahme der beiden Privatstrassen zu Eigentum und Unterhalt soll unentgeltlich erfolgen. Bei der Erschliessung hatten die damaligen Eigentümer die nötigen Strassen und Werkleitungen ohne finanzielle Mitbeteiligung der Gemeinde erstellt. Mit den Strassen werden auch die Kanalisationsleitungen übernommen.

Nächste Zukunftsraum-Etappe

Unterentfelden zählt zu den fünf Gemeinden, die entscheiden müssen, ob sie dem Fusionsprojekt «Zukunftsraum Aarau» in nächsten Teilphase (Fusionsanalyse) treu bleiben wollen. «Die Gemeinde Unterentfelden», so lautet der Antrag des Gemeinderates, «beteiligt sich auf der Basis des Leitbildes an der Fusionsanalyse.» Veranschlagt sind dafür in Unterentfelden 66000 Franken. Die Wintergmeind 2016 hat dieses Geld aber bereits gesprochen – mit dem Ja zum Gesamtkredit von 153500 Franken für die Ausarbeitungsphase, zu welcher die Teilphase «Fusionsanalyse» gehört. Die Gemeindeversammlung hiess den Kredit Ende November 2016 mit 113:44 Stimmen deutlich gut. Das gegen diesen Beschluss ergriffene Referendum kam zwar zustande. Doch an der Urne bestätigte der Souverän im Mai 2017 den Entscheid der Gemeindeversammlung mit 653 Ja gegen 578 Nein.

Anders als im November 2016 finden nun die Gemeindeversammlungen der beiden Entfelden nicht gleichzeitig statt: Oberentfelden entscheidet vier Tage vor der Nachbargemeinde. Bereits entschieden hat der Aarauer Einwohnerrat. 41:3 lautete das Ergebnis für die Beteiligung an der Fusionsanalyse.