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Gemeindeanlässe

Zwischenbilanz zum Zukunftsraum Aarau

In den fünf am Fusionsprojekt «Zukunftsraum Aarau» respektive «Neue Kantonshauptstadt» beteiligten Gemeinden fanden Veranstaltungen zum Leitbildentwurf statt. Die Anwesenden diskutierten diesen aus der Perspektive ihrer Gemeinde, legten Schwerpunkte und schlugen Änderungen vor. Marco Salvini, Projektleiter Zukunftsraum Aarau, fasst zusammen:

Oberentfelden: Für die gut 50 anwesenden Oberentfelder war das Einrichten ständiger Wahlkreise ein zentrales Anliegen. Das Ziel ist die Sicherstellung einer ausgeglichenen politischen Vertretung sowie einer angemessenen Mitbestimmung der Stadtteile. Der Erhalt aller Schulstufen in Oberentfelden sowie das Pflegen der Traditionen sowie des Vereinswesens und somit der Erhalt der kulturellen und gesellschaftlichen Eigenständigkeit, waren ebenfalls wichtige Schwerpunkte.

Unterentfelden: Ebenfalls rund 50 Teilnehmer diskutierten über den Leitbildentwurf. Für die Unterentfelder stand eine weitsichtige und gesamthafte Verkehrsplanung im Vordergrund, um ein optimales öV-Angebot zu schaffen. Die Anwesenden erachteten zudem eine stärkere Gewichtung der wirtschaftlichen Entwicklung im Leitbild als wichtig. Die zukünftige Kantonshauptstadt soll gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen sowie massvolle Angebote und attraktive Steuern vorsehen.

Aarau: Rund 80 Aarauer nahmen den Leitbildentwurf unter die Lupe und setzten Akzente. Das Hauptanliegen der Aarauer war die Stärkung der Stadt als Wirtschaftszentrum im Mittelland. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war zudem das Schaffen ausgeglichener, etwa gleich grosser ständiger Wahlkreise für den Einwohnerrat. Diese dienen der Sicherstellung der politischen Mitbestimmung. Das Erkennen und Nutzen von Synergien bei den vielfältigen Angeboten war ebenfalls von Bedeutung.

Suhr: Für die 70 teilnehmenden Suhrer stand neben thematischen Anliegen vor allem der Prozess im Vordergrund. Die Anwesenden unterstrichen, dass die Schwerpunktthemen in der nächsten Projektphase geklärt werden müssen. Zudem sollen Vor- und Nachteile vor einer allfälligen Abstimmung zur Fusion ausgearbeitet werden. Die anwesenden Suhrer interessierten sich zudem für das Projekt zur verstärkten Zusammenarbeit mit dem Planungsverband «aarau regio» und wollen über die Ergebnisse zeitnah informiert werden. Das Einrichten von ständigen Wahlkreisen soll vorzugsweise den heutigen Gemeindegrenzen entlang erfolgen.

Densbüren: An der letzten Gemeindeveranstaltung in Densbüren haben sich gut 50 Einwohner eingefunden, um über den Leitbildentwurf zu diskutieren. Der Erhalt des Kindergartens und der Primarschule in Densbüren stand dabei im Vordergrund. Ein weiteres wichtiges Anliegen war das Einrichten von Stadteilvertretungen, welche als Ansprechstelle für die Einwohner im Stadtteil fungieren. Wie in Suhr war es den Anwesenden in Densbüren ein Anliegen, dass vor einer allfälligen Abstimmung zur Fusion Vor-und Nachteile vorliegen.

Schlussveranstaltung im Januar

Mit der Veranstaltung in Densbüren wurde die Leitbild-Diskussion in den einzelnen Gemeinden abgeschlossen. Am 24. Januar treffen sich Vertreter aus allen Gemeinden in Aarau Rohr, um den Leitbildprozess zu beenden. (az)