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Front

FDP straft die grünliberale Grossrats-
Präsidentin ab

Von Eva Berger

Kantonsparlament Freisinnige bescherten Renata Siegrist ein schlechtes Wahlresultat

Bei der Wahl von Renata Siegrist (GLP) zur Aargauer Grossratspräsidentin haben 41 Parlamentarierinnen und Parlamentarier jemand anderem ihre Stimme gegeben oder leer eingelegt. Siegrist erzielte so nur 96 von 137 möglichen Stimmen – im Vergleich mit anderen Jahren ein schlechtes Resultat. Eine kleine Umfrage bei Parlamentariern legt nahe, dass ein Grossteil der FDP-Fraktion nicht für die Grünliberale gestimmt hat.

Siegrist war bis vor knapp zehn Jahren Mitglied der FDP, bevor sie zur GLP wechselte und für diese 2013 in den Grossen Rat gewählt wurde. Die Fraktionspräsidentin der FDP, Sabina Freiermuth, schliesst nicht aus, dass diese Narben bei FDP-Grossräten noch schmerzen, weshalb sie ihre Stimme Siegrist nicht geben wollten. Klar ist, dass es in Zofingen, wo Siegrist FDP-Mitglied war, bei ihrem Austritt aus der Partei zu Unstimmigkeiten gekommen war.

kommentar rechts, seite 20/21