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Petition

Gemeinde Buchs soll wieder in den «Zukunftsraum»

Gemeinde Buchs soll wieder in den «Zukunftsraum»

Sollen ganz konkret Fusionsprojekte geprüft werden? Darüber entscheiden die Einwohner von Suhr, Densbüren, Ober- und Unterentfelden an ihren nächsten Gemeindeversammlungen. Der Aarauer Einwohnerrat hat bereits Ja gesagt. Seit zwei Jahren nicht mehr Teil des «Zukunftsraums Aarau» ist die Gemeinde Buchs. Die Bevölkerung wolle nicht fusionieren, sagte der Gemeinderat. Aber bleibt es dabei?

«Das Buchser Stimmvolk soll möglichst schnell darüber entscheiden können, ob sich die Gemeinde Buchs am Projekt ‹Zukunftsraum Aarau› beteiligen soll.» – Das fordert eine Online-Petition auf www.petitio.ch, die bis gestern rund 100 Personen unterzeichnet haben. Lanciert wurde sie von Denise Zeller Xenaki (CVP), die für Buchs im Kreisschulrat sitzt. Sie ist Teil eines überparteilichen Komitees, das den erneuten Beitritt zum «Zukunftsraum» an die Urne bringen will. Dem Komitee gehören bis jetzt neben Denise Zeller Xenaki noch Christine Knüsel (ebenfalls CVP), Marius Fedeli und Katharina Neuhaus (beide SP) sowie die Grünliberalen Reto Bianchi und Raphael Markstaller an.

Wohlgemerkt: Es geht dieser «IG Zukunftsraum Aarau» noch nicht um eine Fusionsabstimmung, sondern nur darum, ob eine Fusion vertieft geprüft werden soll oder nicht. Und dafür brauche es eine breite Diskussion im Dorf. «Rund um Buchs sind alle in den Prozess involviert. Wir finden es schade, dass wir damit nichts zu tun haben», sagt Zeller Xenaki. Die Bevölkerung solle sich eine Meinung bilden können über die Vor- und Nachteile einer Fusion, und dafür müsse sich Buchs an der Analyse beteiligen.

«Bürger nicht bevormunden»

Sicher ist, dass der Zukunftsraum im Einwohnerrat nochmals Thema sein wird. Nachdem eine SP-Motion zur erneuten Prüfung eines Beitritts knapp nicht überwiesen wurde, versucht es nun Reto Fischer (parteilos) via Postulat. Es wird im Juni im Einwohnerrat behandelt. «Ich unterstütze diese Petition, weil es wichtig ist, dass die Buchser Bevölkerung zur Zukunft der Gemeinde befragt wird», sagt Fischer. «Es kann nicht sein, dass die Politik bei so einem wichtigen Thema die Stossrichtung bestimmt und den Bürger so bevormundet. Aus diesem Grund habe ich als Einwohnerrat auch das Postulat noch einmal eingereicht, um die Wichtigkeit dieses Geschäfts zu unterstreichen.» (NRO)