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Buchs

Einbürgerung: Volk wird entscheiden

Gestern Abend wurde es spät in Buchs: Der Gemeinderat hatte dem Einwohnerrat eine umfangreiche Traktandenliste mit einigen Knacknüssen vorgelegt. Zum Beispiel das Postulat von Reto Fischer, das bezweckt, dass Buchs erneut dem «Zukunftsraum Aarau» beitritt. Es wurde mit 24 Ja zu 12 Nein überwiesen.

Genehmigt wurde ein Kredit von rund 1,787 Mio. Franken für die Sanierung der Bachstrasse. Zu reden gab hier vor allem der Knoten Bachstrasse/Oberdorfstrasse/Bühlstrasse (Nahe Restaurant «Burestube»), der umgebaut und mit einem überfahrbaren Mini-Kreisel ausgestattet werden soll, der die zu grosszügige Verkehrsfläche verkleinert und so die Sicherheit erhöht. Werner Schenker (Grüne) stellte die Anträge, auf diese Massnahme sei zu verzichten und die Bachstrasse sei stattdessen für den Durchgangsverkehr zu sperren. Der erste Antrag wurde abgelehnt, der zweite kam mangels Zuständigkeit des Einwohnerrats nicht zur Abstimmung.

Ausserdem hat der Einwohnerrat eine Motion von Heidi Niedermann (CVP) und Thomas Meier (SP) überwiesen. Sie sieht eine Änderung der Gemeindeordnung vor, die bezweckt, dass künftig der Gemeinderat über Einbürgerungen entscheidet und nicht der Einwohnerrat. Ausser die SVP unterstützten alle Fraktionen dieses Anliegen. Der Gemeinderat wird nun innert eines Jahres eine Abstimmungsvorlage dazu ausarbeiten müssen, die an der Urne zur Abstimmung kommt.

Einstimmig überwiesen wurde ein Postulat von Joel Blunier, der ein Pilotprojekt «Arbeit für Sozialhilfe» einführen will.(NRO)