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Aarau

SP wehrt sich für den Spittel und den Bärenplatz

BuchsDer Gemeinderat will im Entwurf der neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) den Spittel an der Lenzburgerstrasse aus dem kommunalen Schutz entlassen. Es habe in den letzten zwanzig Jahren trotz erheblicher Bemühungen keine realisierbaren Ideen für eine finanzierbare Sanierung und Umnutzung des leerstehenden Gebäudes gegeben, begründete das Ammann Urs Affolter gegenüber der AZ. Die Idee ist zweifellos, den Spittel abzureissen. An seiner Stelle könnten beispielsweise Alterswohnungen gebaut werden. Doch die SP Buchs wehrt sich im Mitwirkungsverfahren zur BNO für den Spittel: Er sei ein stattliches Bauernhaus und eines der ältesten ­Gebäude im ehemaligen Bauerndorf. Das Haus habe Potenzial für ­öffentliche Nutzungen wie Feste, Kleintheater oder Ausstellungen und solle deshalb erhalten ­werden.

Die SP, die die Stossrichtung der neuen BNO «grundsätzlich begrüsst», fordert weiter, dass die Mehrwertabgabe erhöht wird. Der Kanton gibt 20 Prozent vor, die Gemeinden könnten auf 30 erhöhen. «In Anbetracht der finanziellen Situation unserer Gemeinde ist es nicht nachvollziehbar, weshalb nicht von der Möglichkeit der Erhöhung der Mehrwertabschöpfung Gebrauch gemacht werden soll», schreibt die SP. Weiter will die Partei, dass der Bärenplatz der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugewiesen wird, «damit er nicht einfach an einen privaten Investor veräussert werden kann». Gleich gegenüber des Bärenplatzes soll gemäss SP eine Gestaltungsplanpflicht für das Areal um die Dorfmetzg eingeführt werden. Ausserdem will die SP mehr Hecken und Bäume schützen. Und sie fordert, von einer Verkleinerung der Grenzabstände abzusehen, weil so mehr Fläche verbaut würde, ohne dass mehr Wohnraum entstehe. (nro)