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Brugg-Windisch

Pilzarten einfacher erkennen

Von Janine Müller
Pilzarten einfacher erkennen

Der 20-jährige Jan Obermeier präsentiert seine Maturaarbeit.Bild: zvg

Mit «ShroomNET» hat der 20-jährige Jan Obermeier aus Remigen im Rahmen seiner Maturaarbeit an der Neuen Kantonsschule Aarau ein künstliches neuronales Netz entwickelt, das die Bestimmung von Pilzen einfacher macht. Ziel der Arbeit war, eine Aussage über die Umsetzbarkeit eines Pilzerkennungsalgorithmus zu machen. Mit den entwickelten Algorithmen konnte Jan Obermeier schliesslich beweisen, dass ein solcher Pilzbestimmungsalgorithmus, basierend auf künstlichen neuronalen Netzen, durchaus realisierbar ist, es aber deutlich mehr Trainingsdaten braucht. Grundlage für die Bestimmung waren Fotografien sowie sekundäre Informationen wie Geruch und Standort des Pilzes.

Jan Obermeier hat sich in seiner Arbeit auf die 20 häufigsten Pilzarten der Nordwestschweiz beschränkt, zusätzlich hat er eine Kategorie mit unbekannten Pilzarten verwendet, um die Vielzahl weiterer Pilzarten zu simulieren. Insgesamt 7000 Bilder hat er in einer Datenbank angelegt.

Seine Maturaarbeit wurde mit dem Sonderpreis Life Sciences Switzerland ausgezeichnet. Dadurch entstanden Kontakte zur Organisation «Schweizer Jugend forscht». Das wiederum hat dazu geführt, dass der junge Remiger am 8.Februar am International Swiss Talent Forum (5. bis 8.Februar) über die Welternährung diskutieren und debattieren darf.

Thema des Forums, das in Nottwil LU stattfindet: «World Food System – so will die nächste Generation die Herausforderung der Welternährung stemmen.» Im Rahmen dieses viertägigen Events arbeiten die jungen Menschen aus der Schweiz, Europa, den USA und Asien an Visionen und Lösungswegen zu insgesamt fünf Herausforderungen. Die Aufgaben werden von Experten aus der Wissenschaft und der Wirtschaft gestellt.