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Krass politique

IronieSchmelzende Gletscher, auftauender Permafrost, vermehrter Steinschlag: Nicht nur der SAC Schweiz ist besorgt über den Klimawandel. An der Mitgliederversammlung der SAC-Sektion Weissenstein wurde dazu aufgerufen, vermehrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Bergen unterwegs zu sein. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die ­Alpinisten an der gleichen Versammlung ihren ehemaligen SektionspräsidentenAndreas Burgenerzum Ehrenmitglied ernannten. In seiner Funktion als Direktor der Schweizer Autoimporteure hat dieser nicht gerade den Ruf genossen, sich besonders stark für eine umweltschonendere Fortbewegung einzusetzen. (ums.)

HarmonieEs war schon fast etwas gar viel Harmonie, die da auf der Solothurner Tourismusforum-Bühne zelebriert wurde. Jedenfalls hätte man meinen können,Jürgen Hofer,Direktor von Region Solothurn Tourismus, und Andrea Portmann, Direktorin von Aargau Tourismus, träten demnächst den Honeymoon an. So viel Liebe zwischen SO und AG war nie! Und so viel an zerrütteter Ehe wie mit Jura Trois-Lacs auch nicht. Gut, dass Stadtpräsident Kurt Fluri am Ende mit wohltuender juristischer Nüchternheit dem Neuen ohne Absingen wüster Lieder gegen das Alte gutes Gelingen wünschte. Mit den Bielern sollten es die Solothurner ja nicht unbedingt verscherzen, oder?(bbr.)

DisharmonieDass «d Wösch trotzdem lätz isch», hängt damit zusammen, dass es noch einen Konflikt zwischen Solothurn und Bern gibt. Nein, nicht mit der Stadt, sondern mit dem Bund. Der Finanzausgleich-Zwist hat für saisonal korrekte Eiszeit gesorgt. Merke: Immer wenn es in Bundesbern «no comment» heisst, ist etwas im Busch. Das weiss Finanzkontrolle-ChefMichel Huissoudganz genau. Und lässt die Solothurner noch etwas schmoren.(bbr.)