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Seeland/Kanton Bern

Thommen Furler plant für die Zukunft

Von Margrit Renfer
Thommen Furler plant für die Zukunft

Die Produktion von Desinfektionsmitteln läuft zurzeit bei Thommen Furler auf Hochtouren.Bild: Michel Lüthi

Es sei ein guter Entscheid gewesen, die 5,5 Hektaren Industriezone Richtung Autobahn zu planen, sagte Gemeinderat Rolf Sahli an der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Rüti. Der Einbezug der noch nicht eingezonten Parzellen sichere die Weiterentwicklung der Thomen Furler AG und die hohe Qualität der Standortgemeinde Rüti bei Büren für Arbeitnehmende.

Alcosuisse bringt 100 neue Arbeitsplätze

«Das Unternehmen ist ein Bestandteil von Rüti und die Nachfolge ist in der Familie gesichert», sagte CEO Franz Christ den 26 Teilnehmenden an der Versammlung. Die Zahl der Mitarbeitenden werde mit dem Kauf anderer Firmen und der Verlegung des Firmensitzes der von Thommen Furler übernommenen Alcosuisse (ein ehemaliges Profitcenter der Eidg. Alkoholverwaltung) ab 2021 von Bern nach Rüti von 250 auf 350 Mitarbeitende erhöht.

Die genehmigte Zone mit Planungspflicht «Archmatte» ermöglicht eine ganzheitliche Beplanung des Areals in vier Sektoren mit unterschiedlichem Ausmass der Nutzung, der Höhe und der Gestaltung. Dazu hat sich neben dem Kanton und der Gemeinde auch die Denkmalpflege geäussert. Die Wahrnehmung des Dorfes bei der Einfahrt von Osten darf nicht verdeckt werden.

Unternehmen für die Gemeinde wertvoll

«Gerade in der aktuellen Situation sind wir froh, ein Unternehmen hier zu haben, das im 2019 wuchs, im 2020 gut läuft, bauen will, Steuern bezahlt und mit dem ein konstruktiver Dialog möglich ist», sagte Gemeindepräsident Theodor Bösiger. 10 Jahre Planung ermöglichen mit dem Masterplan die Erweiterung der Verwaltung, die Verbindungsanlage zwischen Schiene und Strasse und das Parkhaus als Ersatz für die bisherigen Parkplätze. Neben den 60 LKW-Parkplätzen sind maxi­mal 270 PW-Parkplätze zugelassen.

Rechnung 2019 besser als erwartet

Die Jahresrechnung 2019 der Gemeinde schliesst dank mehr Steuern der natürlichen Personen besser ab als vorgesehen. Die Budgets wurden gut eingehalten. Eine Einlage in die finanzpolitische Reserve und ein Einnahmenüberschuss im allgemeinen Haushalt von 73000 Franken resultierten. «Ich war froh, dass wir in der schwierigen Zeit Anfang Jahr bereits die neue erfahrene Finanzverwalterin Manuela Perillo gefunden hatten. Nun sind wir wieder eigenständig», sagte zur Jahresrechnung Theodor Bösiger. Nach kurzer Zeit hatte vorher der Finanzverwalter gekündigt, die Gemeinde Büren half bei der Rechnung 2018. Im Weiteren wurde an der Versammlung aufgefordert, aufzupassen. Bereits hätten wieder Diebe das Dorf besucht. Wer Auffälliges bemerke, solle sich bei der Polizei, Telefon 112, melden.